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Sensordaten, Arbeitsplatzanalytik und Erkenntnisse umsetzbar machen [Reihe Vom Sensor zu Erkenntnissen, Teil 9]

8. Februar 2022
Das Management von Immobilien und Arbeitsplätzen verändert sich schnell. Einerseits spielen Technologie, Cloud und IoT eine immer größere Rolle. Andererseits hat die Pandemie eine Umstellung auf hybrides Arbeiten bewirkt, wodurch bestehende Trends zu flexibler Arbeit beschleunigt werden. Um in dieser neuen Welt des hybriden Arbeitens erfolgreich zu sein, benötigen Teams für Immobilien- und Facilitymanagement detaillierte, aktuelle Informationen. Hier kommt das IoT (Internet of Things) ins Spiel. Denn Sensoren gelingt es offensichtlich viel besser als Menschen, detaillierte Daten in Echtzeit und in großem Umfang zu sammeln.
Top view of people meeting with graphical overlay

All dies hat Auswirkungen darauf, wie Gebäudedaten erfasst, gespeichert, verarbeitet, analysiert und visualisiert werden. Arbeitsplatzmanagement-Software wird heute mit Datenströmen in Echtzeit angereichert. Diese Big Data – und die daraus gewonnenen Erkenntnisse – ermöglichen Facility-Managern ein besseres Verständnis dafür, wie verschiedene Flächen genutzt werden. Und welche Umgebungsbedingungen in diesen Räumen vorherrschen, einschließlich der Raumluftqualität.

Große Datenmengen, großer Unterschied

Aber die Arbeit mit Big Data von Sensoren – in Kombination mit verschiedenen anderen Datenquellen – unterscheidet sich wesentlich von der herkömmlichen Verarbeitung von Gebäudedaten. Sie erfordert eine IoT-Plattform für Big Data, die strukturierte, halbstrukturierte und unstrukturierte Daten verarbeiten kann, die in großen Mengen und mit hoher Geschwindigkeit ankommen.

Bei der herkömmlichen Gewinnung von Gebäudedaten sind die Datensätze üblicherweise klein und statisch. Das Datenformat ist einfach und passt in eine relationale Datenbank oder ein Data-Warehouse.

Bei der Analyse von Big Data hingegen stammen die Daten oft aus mehreren, heterogenen Quellen. Die Datenformate sind vielfältiger und passen möglicherweise nicht in eine relationale Datenbank. Die Daten können stark miteinander verbunden, dynamisch und sich entwickelnd sein. Relevante Daten können sich zwischen vielen nutzlosen Daten verstecken. Und herkömmliche Visualisierungstechniken funktionieren möglicherweise nicht gut.

Das bedeutet, dass es zum Scheitern verurteilt ist, wenn Sie „nebenher“ Sensordaten in eine bereits genutzte herkömmliche FM-Software einfließen lassen. Denn Sensoren sind nur ein Teil der Lösung. Und herkömmliche CAFM sind nicht dafür ausgelegt, große Mengen von volatilen Daten zu verarbeiten und zu analysieren.

Die Fähigkeiten Ihrer IoT-Plattform und die Qualität der Analyse-Tools sind entscheidend für den Nutzen, den Sie aus dem Gebäude-IoT ziehen. Die richtige Analyseplattform setzt Rohdaten in nützliche Erkenntnisse um. Und sie sorgt außerdem dafür, dass Sie die Dynamik der Vorgänge in Ihren Gebäuden wirklich verstehen können. Daher ist die Wahl der richtigen Analyseplattform genauso wichtig wie die Wahl der richtigen Sensoren.

Konnektivität

Um den Datenzugang und die Datenverfügbarkeit zu optimieren, muss sich eine moderne IoT-Plattform für Gebäude mit Altsystemen wie Gebäudemanagementsystemen (BMS), Zugangskontrolle und drahtgebundenen/drahtlosen Sensoren verbinden. Dies erfolgt mit Hilfe von Programmierschnittstellen (APIs). Mit einer sensor- und BMS-neutralen IoT-Analyseplattform – die außerdem ein starkes Netzwerk aus Software- und Hardware-Partnern bietet – können Sie von den aktuellsten und besten Entwicklungen in Sachen Sensoren profitieren.

Erfahren Sie mehr: Verdantix Benchmark präsentiert vier führende Anbieter im Bereich IoT-Plattformen für intelligente Gebäude

Statische im Vergleich zu dynamischer Analyse

Traditionelle Dashboards zeigen aggregierte Daten auf statische Weise als „schreibgeschützte“ Information an. Diese statischen Dashboards versetzen Arbeitsplatzmanager nicht in die Lage, die Daten auszuwerten und Zusammenhänge zu verstehen. Solche Dashboards sehen auf den ersten Blick möglicherweise gut aus, liefern jedoch nur begrenzt Erkenntnisse.

Damit diese Daten einen wirklichen Zweck erfüllen, ist eine andere Art von Analysewerkzeug erforderlich – eines, das einen dynamischen Blick auf alle Daten liefert. Erweiterte Analyse-Dashboards passen sich dynamisch an, wenn Sie einen der Parameter ändern. Sie können auf der obersten Ebene beginnen, sich durch die Daten klicken und sich einzoomen, bis Sie den erforderlichen Detaillierungsgrad erreicht haben.

Animation zur Datenanalyse

Erweiterte Analysen: dynamisches Dashboarding

Erkenntnisse umsetzbar machen

Im Gebäude- und Facilitymanagement kann eine IoT-Analyseplattform maßgeblich von der Integration in Betriebssoftware wie CAFM profitieren. Warum ist das so? Weil beide Arten von Softwareplattformen qualitativ hochwertige Daten nutzen, ob es sich nun um IoT-Sensordaten, umfangreiche Objekt- und Raumdaten aus dem BIM, Wartungsplanung und -verlauf oder aktuelle Belegung und Raumbuchungen handelt. Herkömmliches CAFM automatisiert Prozesse mit Entscheidungsbäumen, Workflows, Status und Benachrichtigungen, benötigt aber zumeist noch jemanden, der den Prozess anstößt. Zum Beispiel durch Erstellung eines Tickets oder einer Serviceanforderung, wenn etwas nicht funktioniert. Durch die Verwendung von „Brain Rules“ kann die IoT-Plattform Prozesse auslösen, ohne dass menschliches Eingreifen erforderlich ist. Beispielsweise wird ein gebuchter Raum für andere zur Nutzung freigegeben, wenn die Belegungssensoren 15 Minuten lang keine Anwesenheit erkannt haben. Oder ein Techniker erhält einen Arbeitsauftrag, die HLK-Systeme zu überprüfen, nachdem eine voreingestellte Temperaturschwelle überschritten wurde. Türzähler-Sensoren am Eingang von Sanitärräumen können genutzt werden, um eine Reinigung oder Nachfüllung auszulösen, wenn die Nutzung bestimmte Schwellenwerte erreicht. Oder wenn trotz erfolgter Buchung niemand erschienen ist, könnten die Sensordaten verwendet werden, um das Reinigungspersonal zu benachrichtigen, dass der Arbeitsauftrag nicht erledigt werden muss. Es gibt eindeutig zahlreiche Möglichkeiten, wie Dienstleister von der Erweiterung der Gebäudebewirtschaftung mit Echtzeitdaten profitieren können.

Informationen in Echtzeit und mobil verfügbar

Laptop mit Bildschirmfoto des Opportunity Simulators
Arbeitsplatzmanager möchten sich zumeist Daten über einen längeren Zeitraum hinweg ansehen, um Erkenntnisse über Nutzungstrends zu erlangen. Sowohl für Nutzer als auch für Dienstleister sind jedoch Live-Daten extrem nützlich. Eine erweiterte Arbeitsplatz-Analyseplattform kann Daten auf digitalen Grundrissen abbilden. Dabei kann es sich zum Beispiel um die aktuelle Raumbelegung, aber auch um Komfortdaten handeln. Gebäudenutzer haben dann sofort auf ihrem Smartphone oder an Touchpoints wie Kiosken oder Besprechungsraum-Displays Zugriff auf diese Informationen. Dadurch können sich Mitarbeiter leichter zu einem flexiblen Arbeitsplatz orientieren und schnell geeignete Räume und Ressourcen finden (und buchen). Wenn Mitarbeiter mühelos Zugriff auf diese Art von mobiler Echtzeit-Orientierung haben, verlieren sie keine Zeit und ihr Arbeitstag wird produktiver.

Mobil verfügbare Echtzeit-Informationen sind auch für FM-Teams hilfreich, die sich viel in den Gebäuden bewegen. Eine intelligente Service-App kombiniert geplante Aufgaben mit Serviceanfragen und sensorgesteuerten Einsätzen, für die alle Arbeitsaufträge priorisiert und auf Etagenplänen angezeigt werden. Mit einem solchen Tool können FM-Teams ihre tägliche Arbeit dynamisch managen und auf reale Ereignisse reagieren, sobald diese eintreten.

Erfahren Sie mehr: Workplace-App: Live-Sensordaten auf digitalen Grundrissen

Effektive Portfolio-Entscheidungen

Laptop mit Bildschirmfoto des Opportunity Simulators
Erweiterte Arbeitsplatzanalytik kann die Echtzeit-Bewirtschaftung und langfristige Strategien unterstützen. Sie liefert Erkenntnisse zur Arbeitsplatznutzung und eröffnet Immobilien- und Arbeitsplatzmanagern die Möglichkeit, datenbasierte Entscheidungen für den zukünftigen Büroraumbedarf zu treffen. Der Einsatz von Sensortechnologie für das Überwachen der Belegung zur Raumplanung (siehe auch Erklärvideo) ist nicht neu. Aber die Pandemie und der Vormarsch des hybriden Arbeitens haben die Anforderungen erhöht. Um Organisationen bei der richtigen Dimensionierung ihrer Büros und der Senkung ihrer Portfoliokosten zu unterstützen, hat Spacewell den Opportunity Simulator entwickelt. Mit diesem Dashboard können Immobilienteams Raumsimulationen durchführen und ihr finanzielles Einsparungspotenzial erkennen.

Erfahren Sie mehr: Opportunity Simulator: Die richtige Größe für Ihr Büro!

Nutzen Sie bereits Ihre Gebäudedaten, um neue Szenarien möglich zu machen? Haben Sie die erforderlichen Erkenntnisse, um mit der nötigen Sicherheit fundierte Portfolio-Entscheidungen zu treffen? Wenden Sie sich an uns und wir erkunden gemeinsam mit Ihnen, was möglich ist.

Frederik Joustra

Frederik Joustra

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