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Überwachen. Unterstützen. Verändern. Die Schaffung eines intelligenten Arbeitsplatzes. [Reihe Vom Sensor zu Erkenntnissen, Teil 2]

14. September 2021

Nach 18 Monaten, in denen sie mit den Einschränkungen von COVID-19 leben mussten, haben sich die meisten Beschäftigten daran gewöhnt, von zu Hause aus zu arbeiten. Wir hatten alle reichlich Gelegenheit, die Vor- und Nachteile zu erfahren, und viele möchten nach der Pandemie zumindest teilweise weiterhin von zu Hause aus arbeiten. Eine hybride Arbeitsweise – bei der sich Heimarbeit und Büroarbeit abwechseln – ist nicht nur die bevorzugte Lösung für die Generation Z sondern wird von vielen Büroangestellten als das Beste aus beiden Welten angesehen. Um in dieser flexiblen neuen Arbeitslandschaft wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Gebäude anpassen und intelligente Arbeitsplätze anbieten, die einen besseren Einblick in ihre Nutzung ermöglichen.

Lächelnde Frau schaut in die Kamera im Büro

Intelligente Arbeitsplatzszenarien

Der hybride Arbeitsplatz schafft einen Bedarf an flexiblem Raum, aber auch an intelligenten Dienstleistungen, die diesen Raum optimal nutzen. Die heutige Technologie treibt diese intelligente Arbeitsplatz-Revolution an und macht sie möglich. IdD-bezogene Technologien spielen dabei eine wesentliche Rolle und Unternehmen nutzen zunehmend Sensordaten, um neue Arbeitsplatzszenarien zu ermöglichen. Diese reichen von Raum- und Komforterfassung bis hin zu Arbeitsplatzberatung, Umgestaltung von Workflows und Gebäudemanagement.

Wie sollten Sie Ihre Strategie für intelligente Arbeitsplätze nach der Pandemie planen, um das volle Potenzial dieser Technologien auszuschöpfen?

Szenarioplanung für einen intelligenten Arbeitsplatz

Es gibt keine allgemeingültige Strategie für den Einsatz des IdD am Arbeitsplatz. Dies hängt ganz von Ihren Geschäftsprioritäten ab. In einer ersten Phase ÜBERWACHEN die Unternehmen jedoch in der Regel Parameter wie die Gebäudebelegung, den Komfort und die Luftqualität. Die Daten werden in Dashboards und Heatmaps wiedergegeben, um die Trends zu verstehen und die Entscheidungsfindung zu unterstützen. In einem nächsten Schritt werden dieselben Daten häufig über interaktive Bildschirme und mobile Apps zur Verfügung gestellt, um die Benutzer in Echtzeit zu UNTERSTÜTZEN. In einem weiteren Schritt nutzen Unternehmen häufig Sensordaten und intelligente Anwendungen, um die Art und Weise, wie ihre Gebäude verwaltet und gewartet werden, zu VERÄNDERN.

So können sich Unternehmen eine einmalige Investition in IdD-Sensoren für mehrere Szenarien zunutze machen, die dann in einem schrittweisen Ansatz eingeführt werden. Schauen wir uns die drei wichtigsten Dimensionen an.

1. Überwachen

Der erste Anwendungsfall für viele Organisationen ist zweifellos die Überwachung und Analyse der Raumbelegung. Das dürfte niemanden überraschen. Vor der Pandemie waren die Unternehmen weltweit an einem typischen Arbeitstag zu durchschnittlich 40-50 % unterbelegt. Am hybriden Arbeitsplatz nach der Pandemie ist die Auslastung weniger vorhersehbar und weist große Schwankungen sowie Stoßzeiten und Tiefpunkte während der Woche auf. Die Unternehmen müssen daher ihre Arbeitsbereiche neu kalibrieren. Durch den Einsatz einfacher, sensorbasierter Analysemethoden zum Verständnis der Gebäudebelegung können Unternehmen enorme Einsparungen erzielen. Mithilfe von Belegungsdaten können Leerstände reduziert und die Immobilienauslastung maximiert werden. Diese Daten geben auch Aufschluss über besser geeignete räumliche Anordnungen der Arbeitsfläche und helfen Arbeitsplatz-Managern, das optimale Verhältnis von Mitarbeiter pro Arbeitsplatz in einem aktivitätsbasierten Arbeitsumfeld zu bestimmen.

2. Unterstützen

Die sensorische Erfassung der Echtzeit-Belegung ist der Schlüssel zur Flächenoptimierung. Werden dieselben Daten allerdings über verschiedene Touchpoints wiedergegeben, können sie die Mitarbeiter außerdem dabei unterstützen, den Arbeitsplatz am produktivsten zu nutzen. Gebäudenutzer von heute erwarten eine ähnliche Interaktion mit ihrem Gebäude, wie in anderen Bereichen ihres Lebens: Über ihr Telefon. Daher ist die Verfügbarkeitsanzeige von Räumen in Echtzeit in einer mobilen App nicht mehr nur eine Option, sondern ein Muss. Weitere Berührungspunkte können Kioske in stark frequentierten Bereichen oder Raumplanungstafeln außen vor Besprechungsräumen sein, die den Belegungsstatus des Raums mit farbigen LEDs anzeigen.

3. Verändern

Arbeitsplätze mit fester Raumaufteilung und zugewiesener Sitzordnung werden durch beweglichere Bürolandschaften ersetzt, die flexibles Arbeiten unterstützen. In gleicher Weise weicht die Serviceleistung nach festen Plänen und Zeitabläufen einem ergebnisorientierten Service-Modell. Diese neue, dynamische Form der Bereitstellung von Diensten stellt den Menschen in den Mittelpunkt und bündelt Leistungen dort, wo sie wirklich gebraucht werden. Sie wird von der tatsächlichen, in Echtzeit verfolgten Nutzung angetrieben. Darüber hinaus können Nutzer auch Dienstleistungen auf Abruf anfordern. Reinigungskräfte und Techniker erhalten visuelle Anweisungen auf mobilen Geräten, die ihnen auf einem Etagenplan zeigen, wo sie hingehen und welche Aufgabe sie ausführen müssen.

Umschlag des Whitepapers Transformative Workplace Management

Whitepaper

Zukunftsweisendes Arbeitsplatzmanagement

CPIP: Wie vernetzte Intelligenz menschenbezogene Immobilien ermöglicht

Planung von Szenarien für intelligente Arbeitsplätze: Kombination von Anwendungsfällen

Für eine rentable Nutzung des IdD am Arbeitsplatz genügt ein einziger Anwendungsfall, wie die Flächenoptimierung. Allerdings kann der Gewinn durch eine Kombination von Szenarien weitaus bedeutender sein. Immer häufiger nutzen Unternehmen Daten, die für ein bestimmtes Szenario gesammelt wurden, um andere Szenarien zu ermöglichen. Sie beschränken sich nicht mehr auf die Überwachung und Analyse, sondern nutzen Live-Sensordaten, um reaktionsschnellere Räume und Dienste zu schaffen.

Nutzung vorhandener Daten (deren Existenz Ihnen gar nicht bewusst war)

Es müssen auch nicht immer neue Sensoren installiert werden. Wahrscheinlich verfügen Sie bereits über eine Vielzahl von Gebäudedaten (z. B. Daten zum thermischen Komfort) in einem Gebäudemanagementsystem (BMS). In diesem Fall ist es sinnvoll, eine Smart-Building-Plattform wie Cobundu zu nutzen, um diese Daten zu erschließen, zu analysieren und sie für die Facility-Teams und Gebäudenutzer nutzbar zu machen.

Bitte kontaktieren Sie uns, um herauszufinden, wie Ihr Unternehmen von intelligenten Arbeitsplatzszenarien profitieren kann.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, können Sie sich gerne an unsere Experten wenden. Klicken Sie bitte auf den untenstehenden Link, um ein Gespräch zu beginnen.

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