Kunde
Comansa (über den Partner Grupo 3E)
Arbeitsbereich
Überwachung des Energieverbrauchs in 3 Produktionsstätten in Spanien zur Reduzierung des Energieverbrauchs.
Das spanische Unternehmen Comansa stellt seit 1962 Turmdrehkrane für die Bauindustrie her. Im Jahr 2001 begann das Unternehmen mit seiner internationalen Expansion in die Vereinigten Staaten und nach Kanada. Und 2006 begann das Unternehmen, nach China zu expandieren, wo es ein Produktionszentrum und eine Niederlassung eröffnete, um die asiatischen Märkte zu bedienen.
Obwohl sie sehr wettbewerbsfähig waren und erfolgreich international expandiert hatten, wollte Comansa ihren Verbrauch überwachen, um ihn besser zu verstehen und mögliche Ineffizienzen zu erkennen.
Comansa sah sich wie andere Hersteller weltweit mit einer wachsenden Herausforderung konfrontiert: Die Energiekosten machten einen erheblichen Teil der Betriebskosten in den drei spanischen Fabriken aus. Also beschlossen sie, mit Unterstützung von Spacewell Energy und Grupo 3E die Kontrolle über ihren Verbrauch zu übernehmen, die Energieverschwendung zu reduzieren und Einsparmöglichkeiten zu identifizieren.
Herausforderungen im Energiemanagement für einen Kranhersteller
Mit mehreren Produktionslinien und schweren Maschinen war die Energiebilanz von Comansa groß und komplex. Das Unternehmen benötigte verwertbare Erkenntnisse, um den Energieverbrauch pro Produktionseinheit und über Systeme wie Kompressoren, Turbinen und HLK-Anlagen hinweg zu verfolgen.
Zunächst konzentrierte man sich auf große Verbrauchsgeräte in den Fabriken, wie z.B. allgemeine Zähler und ganze Produktionslinien, um Studien durchzuführen und Energieleistungsindikatoren zu erhalten oder um herauszufinden, wie viel Energie sie pro Produktionseinheit verbrauchen.
Intelligente Energieüberwachung und gezielte Energiesparmaßnahmen
Die Energieüberwachung war die erste Phase des Projekts, um den bestehenden Verbrauch zu verstehen. Auf die Energieüberwachung folgte ein umfassenderer Einsatz von Spacewell Energy, um Energieeinsparungen zu demonstrieren und Anomalien zu erkennen.
Einige der Verbesserungsmaßnahmen, die zur Erzielung von Einsparungen identifiziert wurden, waren:
- Installation von drehzahlvariablen Antrieben in Kompressoren und Turbinen in der Lackierstraße
- Installation von Photovoltaikanlagen und LED-Beleuchtung in der Produktionsstätte und im Bürogebäude
Comansa kombinierte Daten von neuer und bestehender Hardware, um Strom, Gas, Photovoltaik, Wasser, CO₂, Temperatur, Feuchtigkeit, Tankfüllstände, Durchflussraten und Druckluftmengen zu messen.
Durch die regelmäßige Überwachung, Zentralisierung und Analyse der Daten war es möglich, mehrere Punkte zu identifizieren, an denen Energiesparmaßnahmen vorrangig waren. Infolgedessen konnte der Energieverbrauch schrittweise auf ein beträchtliches Niveau gesenkt werden.
Ergebnisse: 74% Reduzierung des Energieverbrauchs in allen Fabriken
Dank zentraler Überwachung und Optimierung konnte Comansa den jährlichen Strom- und Gasverbrauch um 74% senken. Das heißt, von 10,8 Millionen kWh auf 2,9 Millionen kWh.
Diese Initiativen führten zu Einsparungen in Höhe von insgesamt 2,27 Millionen Euro, wobei seit Beginn des Programms jedes Jahr fast 200.000 Euro eingespart wurden.
Aufgrund dieser Ergebnisse plant Comansa, die Energieüberwachung auf sein Werk in China auszudehnen und die Auswirkungen von Lithium-Ionen-Speicher-Systemen zu untersuchen.
Das Beispiel von Comansa zeigt: Je mehr Energie Ihre Anlagen verbrauchen, desto größer ist Ihr Spielraum, um Einsparungen zu erzielen. Hersteller aller Produkte können den Energieverbrauch mit Hilfe eines Energiemanagementsystems senken, das dabei hilft, die Maßnahmen mit einer höheren Rendite zu identifizieren und echte Daten über die erzielten Einsparungen zu liefern.







