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Wie Technologie die Immobilienverwaltung revolutioniert

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Die Immobilienverwaltung entwickelt sich in unterschiedliche, neue Richtungen. Dabei mag es mühsam sein, mit den neuesten Trends Schritt zu halten. Doch es gibt ein paar Dinge, die einem Immobilienverwalter oder einer Immobilienverwaltungsfirma zum Erfolg verhelfen können, darunter neue Technologien für die Immobilienverwaltung.

In erster Linie müssen Immobilienverwalter und Eigentümer dabei auf technologische Innovationen achten. So werden zum Beispiel IoT-Endgeräte (dt. Internet der Dinge) wie Thermostate, Überwachungsanlagen und intelligente Schließfächer immer häufiger eingesetzt. Darüber hinaus entwickelt sich die Automatisierung auch bei der Immobilienverwaltung zu einem wichtigen Bestandteil. In der Praxis mag dies nicht so offen zutage treten, aber das Backoffice kann sicherlich viel davon profitieren, da es seine Aufgaben weiter rationalisieren kann.

Immobilien müssen sich daher auf eine Lösung verlassen können, mit denen diese Technologien auf einer einzigen Plattform verwaltet werden können.

Viele Immobilienverwalter haben erkannt, dass Software ihnen helfen kann, ihre Immobilien rentabler zu machen. Die Zahlen liefern schließlich den Beweis. Im Jahr 2018 belief sich der Gesamtumsatz des PMS-Marktes laut Market.us auf 13.801,7 Millionen US-Dollar. Außerdem wird für weitere neun Jahre, bis 2028, ein Wachstum von 7,6 % prognostiziert.

In dieser Zeit könnten weitere Innovationen in die PMS (property management software; dt. Immobilienverwaltungssoftware) aufgenommen werden. Nachfolgend sind einige Innovationen aufgeführt, die die Immobilienüberwachung durch Eigentümer und Verwalter ändern werden.

Kundenmanagementlösung

Eine Immobilienverwaltungssoftware (property management software; PMS) ist im Grunde vielschichtig, da sie verschiedene Lösungen umfasst, die üblicherweise als eigenständige Software oder als Teil eines größeren Softwarepakets angeboten werden. Ein Beispiel dafür ist das Kundenmanagement. Dieser Prozess beinhaltet die Überwachung von Kundeninformationen sowie den Aufbau von Beziehungen zu den Kunden.

CRM-Module können den Nutzern insbesondere dabei helfen, Kundeninformationen sofort zu finden. Da sich die Zeit für die Informationssuche verkürzt, erhöht sich die Produktivität der Nutzer. Laut einer Studie von IDC können Unternehmen auf diese Weise bis zu 6 Millionen Dollar pro Jahr einsparen.

Darüber hinaus kann eine CRM-Komponente in einer Online-Immobilienverwaltungssoftware Datensätze über die Präferenzen der Kunden enthalten. Mit einem Klick können Immobilienverwalter so den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden in Bezug auf deren Wohneinheiten entsprechen. Auf diese Weise kann die Kundenzufriedenheit steigen oder auf einem hohen Niveau bleiben, sodass die Immobilie rentabler werden kann.

Technologien für die Immobilienverwaltung: Analyse

Die Analyse ist ein wesentlicher Aspekt der Immobilienverwaltung, da sie Immobilienverwaltern und Eigentümern Einblicke gewährt. Mit diesen Erkenntnissen können sie ihre Dienstleistungen optimieren und sicherstellen, dass die Mieter nur höchsten Komfort erleben.

Was ist eine Analyse eigentlich? SAS zufolge handelt es sich um einen Prozess, der sowohl Daten als auch Mathematik nutzt, um Antworten auf auftretende Geschäftsfragen zu geben. Abgesehen davon können Unternehmen auch Analysen einsetzen, um Muster und Beziehungen zwischen verschiedenen Aspekten des Unternehmens zu erkennen. Analysen sind nützlich für Prognosen, die der Immobilienverwaltung helfen können, für jedes Ereignis in der Zukunft gerüstet zu sein.

Doch zunächst einmal müssen Unternehmen Informationen sammeln, aus denen sie Erkenntnisse gewinnen können. Bei Immobilienverwaltungslösungen können diese aus den Finanzkennzahlen, dem Leerstand und den Instandhaltungs- und Bewirtungsunterlagen stammen. Gegebenenfalls ist es auch möglich, die Immobilienverwaltung mit Daten der CO2-Bilanz zu ändern.

Nach deren Fertigstellung übernehmen Analysetools die Arbeit. Auf diese Weise können Unternehmen tiefere Einblicke gewinnen und aussagekräftige Muster erkennen. Dies verschafft ihnen möglicherweise einen Wettbewerbsvorteil in ihrem Bereich, da sie so neue Chancen erkennen und Antworten auf Fragen finden können.

Eine App für die Immobilienverwaltung kann sich dies zunutze machen und Eigentümern oder Verwaltern bei der Vorhersage helfen, wann Interessenten bereit sind, ihre aktuelle Immobilie zu mieten, zu verpachten oder zu modernisieren. Immobilienverwaltungssoftware kann Analysen ferner nutzen, um Interaktionen zu personalisieren und das Gespräch auf maßgeschneiderte Angebote und Dienstleistungen auszurichten. Letztendlich können Sie so mehr Mieter für sich gewinnen, da Sie ihnen zeigen, wie ein hervorragender Online-Kundendienst aussieht.

Technologien für die Immobilienverwaltung: Automatisierung

IBM definiert Automatisierung als die Ausführung von Routineaufgaben durch Technologie, um manuelle oder zeitaufwendige Prozesse zu ersetzen. Zwar wird allgemein unterstellt, dass die Automatisierung den Menschen ersetzt, in Wirklichkeit wertet sie jedoch seine Arbeit auf.

Im Bereich der Immobilienverwaltung kann dies auf die Dokumentenverwaltung, das Vertragsmanagement und das Portfoliomanagement angewendet werden. Sie können Arbeitsabläufe für diese Prozesse konfigurieren und sicherstellen, dass sich alle Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen an bewährte Verfahren halten. Da die Arbeitsabläufe in der Plattform vorkonfiguriert sind, können Ihre Teammitglieder ihnen problemlos folgen.

Die Kommunikation ist ein weiterer Bereich der Immobilienverwaltung, bei dem die Automatisierung einen entscheidenden Beitrag leisten kann. Zum Beispiel in Fällen, in denen die Kunden Unterstützung bei einem Problem in ihrer Wohneinheit benötigen. Anstatt die Immobilienverwaltung anzurufen oder zu besuchen, um einen Antrag einzureichen, können Kunden einfach die mobile Immobilienverwaltungslösung aufrufen. Darin können sie Serviceanfragen erstellen, die von der App zügig bearbeitet werden, sodass sich Ihr Wartungsteam in der richtigen Reihenfolge um sie kümmern kann.

IoT-Sensoren

Das Internet der Dinge (Internet of Things, kurz IoT) ist ein Netzwerk miteinander verbundener Geräte, wie z. B. Belegungssensoren, Kontrollgeräte für das Raumklima und die Luftqualität und sogar Verbrauchergeräte wie intelligente Kühlschränke und intelligente Öfen.

Seit der britische Technologe Kevin Ashton das Konzept 1999 erfunden hat, ist die Zahl der vernetzten Objekte weltweit stetig gestiegen. Einem Artikel von Statista zufolge gibt es weltweit rund 26 Milliarden IoT-Geräte. Und diese Zahl wird sich voraussichtlich bis 2023 nahezu verdoppeln.

Diagramm zum Internet der Dinge

Was ist der Zusammenhang mit der Immobilienverwaltungstechnologie? Es gibt Plattformen, die die Echtzeitüberwachung von Einheiten und Immobilien mit IoT-Sensoren unterstützen. Damit müssen sich Immobilienverwalter nicht mehr auf andere Schnittstellen verlassen, um den Status der Sensoren zu überwachen. Stattdessen können sie die Daten direkt vom Bildschirm der Immobilienanwendung abrufen.

Dies ist insbesondere für jene Immobilienverwalter von Vorteil, die Einheiten und Grundstücke betreuen, die nicht in ihrer Nähe liegen. Sie können den Belegungs- und Leerstandsstatus dieser Immobilien überprüfen, ohne selbst vor Ort zu sein. Das bedeutet natürlich eine enorme Zeit- und Kostenersparnis.

Außerdem können IoT-Sensoren Einblicke in die Leistung von Räumen und Gebäuden bieten. Die Verwaltung kann die Räume dann entsprechend umgestalten, um sie für Mieter attraktiver zu machen. Dies zieht mehr Mieter an und hilft, einen stetigen Einkommensstrom aufrechtzuerhalten.

Verantwortungsvolle Immobilienverwaltung

Ein Online-Vermietungsmanager hat zahlreiche Zuständigkeiten, von alltäglichen Aufgaben bis hin zu wichtigen jahreszeitlich bedingten und kurzfristig auftretenden Aufgaben. Ohne Anwendungen für die Immobilienverwaltung wäre es schwierig, sich um alles zu kümmern. Diese Anwendungen integrieren innovative Technologien, die die Art und Weise der Immobilienverwaltung ändern – kürzere Wartezeiten für Verwalter und Kunden, bessere Marktprognosen, genaue Zahlen und kein Papierkrieg mehr. So können sich Verwalter auf ihre Kernaufgaben konzentrieren, zu denen das Screening der Mieter, die Festsetzung und Einziehung der Miete, die Instandhaltung der Immobilie und die Budgetierung gehören.

Bei der Immobilienverwaltung geht es aber nicht nur darum. Im Falle von (abgeschlossenen) Wohnanlagen, Eigentumswohnungen usw. ist es auch die Aufgabe eines Hausverwalters, für eine zusammenhängende und einladende Gemeinschaft zu sorgen.

Außerdem müssen sie die Sicherheit der Mieter gewährleisten. Dabei ist die Überprüfung der Bewerber nur ein erster Schritt. Um sicherzustellen, dass nur anerkannte und befugte Personen private Räumlichkeiten betreten, müssen Sicherheitsverfahren eingerichtet werden, um Personen mit böswilligen Absichten am Eindringen zu hindern. So kann die Sicherheit der Mieter und der Immobilien gewährleistet werden. Wenn Sie auf der Suche nach einem Tool sind, das Sie bei der Optimierung Ihrer Immobilienverwaltung unterstützt, können Sie sich auf der Übersichtsseite zum CAFM von Spacewell unter anderem über die Funktionen, Vorteile und Preise des Produkts informieren.

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