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BIM im Facilitymanagement demystifiziert

15. Oktober 2020

Building Information Modelling (BIM) setzt sich im Design und Baugewerbe immer stärker durch, um die Kapitalkosten zu senken, die Effizienz zu steigern und kooperatives Arbeiten zu fördern. In einer wachsenden Zahl von Ländern ist BIM in Projekten des öffentlichen Sektors sogar eine zwingende Voraussetzung. Den Sprung in die Betriebsphase von Gebäuden hat BIM jedoch bisher weniger erfolgreich bewältigt.

Verpasste Gelegenheit?

Dies ist eine verpasste Gelegenheit, denn die Art und Weise, wie ein Gebäude nach der Schlüsselübergabe durch den Auftragnehmer betrieben wird, ist ebenso wichtig wie der Planungs- und Bauprozess. FM haben daher ein Interesse an BIM, zumal die Verwaltungs- und Betriebsphase bis zu 80% der gesamten Lebenszykluskosten eines Gebäudes ausmacht. Der Zugang zu einer dynamischen digitalen Nachbildung eines Gebäudes – bzw. einem so genannten „digitalen Zwilling“ – erleichtert die Arbeit eines FM und maximiert gleichzeitig die Betriebszeit, senkt die Kosten und bietet ein besseres Benutzererlebnis.

Trotz der Vorteile, die BIM Facility-Managern bieten kann, wird es von ihnen nicht immer richtig verstanden. Einige meinen, dass dazu Kenntnisse in CAD oder 3D-Modellierung erforderlich seien. Das stimmt jedoch nicht. Andere befürchten, dass der Informationsaustausch zwischen BIM- und FM-Software kein einfacher Prozess sei; oder dass BIM-Daten eine Informationsflut erzeugen würden. BIM beinhaltet sowohl Raumdaten als auch Objektinformationen, und dies mag wie eine überwältigende Menge an zu verarbeitenden Daten erscheinen. Integriert in eine Facilities-Software, wie beispielsweise Spacewells MCS 20-CAFM, können die Daten einfach verwaltet werden, was klare Vorteile sowohl für Facility-Manager als auch für Techniker und Gebäudeeigentümer/Investoren bietet.

Abbildung C3A Gebäudemodell Spacewell CAFM-Software
C3A Gebäudemodell Spacewell CAFM-Software

Nahtloser bidirektionaler Informationsaustausch

Wir haben kürzlich ein Webinar mit Allplan durchgeführt, um das Geheimnis um BIM für FM zu lüften und zu zeigen, wie BIM-Daten nahtlos in die Software von Betriebsstätten eingebunden werden können. Dank einer bidirektionalen Integration können alle Raum- und Objektdaten aus dem BIM in das CAFM importiert werden, und Stockwerke, Räume und Wartungsobjekte werden automatisch erstellt. Benutzer können aus der Facility-Software heraus direkt auf BIM-Modelle zugreifen, diese in 3D visualisieren (viel schneller als in jedem nativen IFC-basierten Viewer) und relevante Objekte als Highlights auf einem halbtransparenten Gebäudemodell sehen. Das Objekt-Informationsmodell ist vollständig in Arbeitsaufträge integriert, was für Techniker und Anlagenteams extrem nützlich ist.

Greifbare Vorteile des BIM im Facilitymanagement

  • Facility-Manager und Dienstleister können die Ausfallkosten um bis zu 15 % pro Jahr senken; BIM liefert auch zuverlässige datengestützte Informationen zur Berichterstattung an den Vorstand und ermöglicht es den FM, während des gesamten Lebenszyklus der Anlage fundierte Entscheidungen zu treffen
  • Servicetechniker haben alle wichtigen Informationen für die Ausführung von Arbeitsaufträgen zur Hand. Sie haben vor Ort mit nur wenigen Klicks und ohne die FM-Software verlassen zu müssen schnellen Zugriff auf das 3D-Modell eines Gebäudes und alle seine Komponenten, technischen Spezifikationen und zugehörigen Dokumentationen
  • Ein gut dokumentierter digitaler Zwilling erhöht den Marktwert eines Gebäudes für einen Vermieter oder Immobilieninvestor um 2%

In der Webinar-Aufzeichnung erfahren Sie, wie es in der Praxis funktioniert und an welchem Punkt des BIM sich Ihre FM-Kollegen befinden (Live-Umfrage während des Webinars).

Wenn Sie mehr erfahren möchten, kontaktieren Sie uns gerne.

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